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KULTURVERANSTALTUNGEN ZUM ABSCHLUSS DES PAULUSJAHRES
Und eine Pressekonferenz von Kard. Andrea di Montezemolo im Pressesaal des Heiligen Stuhls

Rom, 24.04.2017

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Der Völkerapostel
 
Paulus von Tarsus (ursprünglich Saulus), kanonisiert als Hl. Apostel Paulus († 67), lernte Jesus nicht- wie die Zwölf Apostel - noch zu Lebzeiten kennen, sondern war der erste, der lediglich von der Auferstehung Christi gehört hatte.
 
Er wurde in Tarsus geboren und in seiner Jugend nach Jerusalem geschickt, wo er bei dem Rabbiner Gamaliel dem Älteren nach der Strenge des Gesetzes unterrichtet wurde.
 
Nach einigen Jahren kehrte er nach Tarsus zurück, daher war er auch während der Predigten Jesu nicht in Jerusalem zugegen. Er kam erst wenige Jahre nach der Passion Christi wieder nach Jerusalem.
 
In dieser Phase seines Lebens war Saulus ein aktiver Pharisäer: Er war Zeuge bei der Steinigung des Stephanus - die Kleider der Mörder haltend- wie es in der Apostelgeschichte (Apg 8, 1-3) beschrieben wird. Bald bekam er den Auftrag nach Damaskus zu gehen, um die Christen dieser Stadt gefangen zu nehmen (Apg 9,2), da er besonders pflichteifrig und bestimmt gegen die Religion Jesu vorging, die sich zu verbreiten und durchzusetzen begann.
 
Seine Bekehrung fand auf dem Weg nach Damaskus statt: Da geschah es, dass ihn plötzlich ein Licht vom Himmel umstrahlte. Er stürzte zu Boden und hörte, wie eine Stimme zu ihm sagte: „Saul, Saul, warum verfolgst du mich?“
 
Saulus war drei Tage blind und er aß nicht und trank nicht, in Erwartung auf den, der da kommt; er war erschüttert über das, was ihm widerfahren war. In diesem Moment war Paulus der Völkerapostel geboren: Er beschloss, sich in die Wüste zurückzuziehen, um seine Gedanken zu ordnen und über die erhaltene Gabe grundlegend nachzudenken, und dort blieb er drei Jahre lang in absoluter Abgeschiedenheit.
 
Ermutigt durch dieses Licht, kehrte er nach seinem Rückzug nach Damaskus zurück und begann mit Enthusiasmus zu predigen, wobei er den Zorn der Heiden auf sich zog, die ihn als einen Abtrünnigen betrachteten und ihn versuchten zu töten, sodass er zur Flucht gezwungen war.
 
Er flüchtete nach Jerusalem, blieb dort ungefähr zwei Wochen lang, wo er Petrus, den ersten der Apostel, und Jakobus traf, denen er sein neues Leben darlegte.
 
Die Apostel verstanden ihn und verbrachten mit ihm jeden Tagen, Stunden um Stunden, und erzählten ihm unermüdlich von Jesus.
 
Doch die christliche Gemeinde von Jerusalem war eingedenk seiner erbitterten Christen-Verfolgung misstrauisch ihm gegenüber und nur dank der Garantie des Barnabas, eines früheren Leviten von großer Autorität, wurden die Zweifel beseitigt und er wurde angenommen.
 
 
Auch in Jerusalem versuchte Paulus in den zwei Wochen seines Aufenthalts einige Menschen zu bekehren, doch seine missionarische Tätigkeit verärgerte die Judäer und beunruhigte die Christen. Er fühlte sich nicht wohl dabei und am Ende begab er sich zuerst nach Caesarea und dann kehrte er in seine Heimatstadt nach Tarsus in Zizilien zurück und nahm seine Arbeit als Zeltmacher wieder auf.
 
 
L´incontro di Pietro e Paolo
Von 39 bis 43 gibt es keine Angaben über seine Tätigkeit, bis Barnabas, der von den Aposteln nach Antiochia geschickt wurde, um die neue christliche Gemeinde zu organisieren, zu ihm ging und ihn einlud, ihm zu folgen. An dieser Stelle gibt Paulus für immer den Namen Saulus auf, da er überzeugt war, dass seine Mission nicht so sehr unter den Judäern war, sondern vielmehr unter den anderen Völkern, die die Juden „Nicht-Juden“, bzw. Heiden, nannten. Es war in Antiochia, wo die Jünger Christi zum ersten Mal als „Christen“ bezeichnet wurden.
 
Dank Paulus’ Eifer hat sich das Wort des Propheten bewahrheitet: „Denn aus Zion wird das Gesetz ausgehen und des HERRN Wort aus Jerusalem.
 

 

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